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30-08-2003 Ticker Verschiedenes
UNTERGEGANGENES ATOM-U-BOOT STELLT KEINE GEFAHR DAR
MURMANSK, 30. August. /RIA-"Nowosti"-Korrespondent/. Das russische Atom-U-Boot, das am Samstagmorgen in der Barentssee versunken ist, stelle keine Gefahr dar, erklärte der Assistent des Oberbefehlshabers der russischen Kriegsflotte, Kapitän zur See Igor Dygalo.

Seinen Worten nach entspreche der Strahlungswert am Unglücksort der Norm.

„Im Rahmen der Suchaktion sind drei große U-Boot-Abwehrschiffe - „Seweromorsk", „Admiral Lewtschenko" und „Admiral Tschabanenko" - sowie vier Rettungsboote - „Sb-406", „Altaj", „Pamir" und „Titow" - eingesetzt", sagte Dygalo. An der Operation sei zudem ein Flugzeug des Typs IL-38 beteiligt.

Im Raum der Suchoperation sei ein Wellengang der Stärke 3 und eine Windgeschwindigkeit von 12 m/sek zu verzeichnen, teilte er ferner mit.

Das russische Atom-U-Bootes vom Typ K-159 war in der Nacht zum 30. August gegen 4.00 Uhr Moskauer Zeit drei Seemeilen nordwestlich von der Insel Kildin gesunken. Der Reaktor des U-Bootes war zum Zeitpunkt des Unglücks nicht in Betrieb gewesen.

An Bord befanden sich zehn Besatzungsmitglieder. Einer von ihnen wurde lebend gerettet. Es wurden zudem drei Leichen geborgen. Die Suche nach den übrigen sieben Besatzungsmitgliedern geht weiter.


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