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21-08-2003 Verschiedenes
Rund 500.000 Einwanderer aus der GUS
(MOSKAU) Probleme der Flüchtlinge und Auswanderer aus den ehemaligen Sowjetrepubliken standen am Mittwoch im Mittelpunkt eines Rundtisch-Gesprächs in der russischen Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments). Laut Angaben des Staatlichen Komitees für Statistiken /GOSKOMSTAT/ leben heutzutage rund eine halbe Million Flüchtlinge und Zwangsumsiedler in Russland. Die meisten von ihnen - 43 Prozent - sind Auswanderer aus Kasachstan.

GOSKOMSTAT zufolge siedeln sich heute die Flüchtlinge in allen Regionen Russlands an. Besonders populär sei aber Nordossetien, an Georgien angrenzende Republik im Nordkaukasus. Dort ließen sich 31.000 Flüchtlinge nieder. An zweiter Stelle rangiert das benachbarte Inguschetien (28.000 Zwangsumsiedler), dem das Gebiet Orenburg (23.000 Zwangsumsiedler) folgt.
bei russland.RU
• Russlands Migrationspolitik (1.8.2003)
• Drei bis zehn Millionen Illegale Migranten in den GUS-Staaten (7.8.2003)
• Russland bei Einwanderungen an dritter Stelle (7.8.2003)
Laut offiziellen Statistiken seien im ersten Quartal 2003 insgesamt 477.500 Migranten nach Russland eingereist. Ungeachtet dessen lasse Einwandererstrom aus allen GUS-Staaten mit Ausnahme Turkmenistans offenbar nach.

Viele Teilnehmer der Konferenz meinten in ihren Ansprachen, dass die hohe Einwanderungsrate teilweise das demographische Problem lösen würde. Die Tagungsteilnehmer sprachen sich für eine Vervollkommnung der normativen Basis aus, um den im Ausland lebenden heimkehrwilligen Russen bei der Rückkehr nach Russland zu helfen. (RIA-"Nowosti"-Korrespondentin Galina Filippowa)

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