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19-08-2003 Verschiedenes
Stromprobleme in Georgien nicht mit RAO-EES verbunden
(MOSKAU) Probleme der Stromversorgung Georgiens sind in keiner Weise damit verbunden, dass der russische Stromkonzern RAO EES Rossii auf den georgischen Energiemarkt gekommen ist.
„Einige Oppositionsparteien Georgiens", heißt es in einer von RAO EES Rossii veröffentlichten Erklärung, „versuchen, Probleme mit der Stromversorgung des Staates damit zu verbinden, dass RAO EES Rossii auf den Energiemarkt Georgiens gekommen ist, und auf diese Weise im Vorfeld der bevorstehenden Parlamentswahlen zu punkten." Außerdem wollen die Oppositionellen dem Konzern RAO EES Rossii eine Anhebung von Stromtarifen zur Last legen.


„RAO EES Rossii hat keine Schritte unternommen, die auf eine Anhebung von Tarifen für die Abnehmer in Georgien gerichtet wären", heißt es in der Presseerklärung.

Anfang August hatte RAO EES Rossii 75 Prozent derAktien der Stromverteilungsgesellschaft AES-TELASI in Tbilissi erworben, die in den letzten fünf Jahren der amerikanischen Energiegesellschaft AES gehört hatten. Das russische Unternehmen wird aber frühestens vom 1. September an AES-TELASI verwalten können.

Zugleich bestätigte Georgiens Justizministerium am 16. August eine Anhebung des Stromtarifs. Diese wurde auf Anforderung des Internationalen Währungsfonds und in Übereinstimmung mit den Kennziffern vorgenommen, die von der nationalen Kommission Georgiens für die Regelung der Stromenergiewirtschaft konzipiert worden waren.

Am gestrigen Montag hatten unbekannte Personen die Inlands-Stromfernleitungen Imereti, die das Wasserkraftwerk Inguri mit der Unterstation Groß-Sestafoni verbinden, mit Schüssen beschädigt, was zu Störungen der Stormversorgung in Georgien geführt hat.

bei russland.RU
• Russlands Stromnetz hält dicht
RAO EES Rossii half georgischen Stromenergiebehörden, indem sie die Stromübertragung über eine andere innere Linie gesichtert hat. Gegenwärtig werden die Beschädigungen vom russisch-georgischen Gemeinschaftsunternehmen GrusRosenergo beseitigt.

Bis Ende des heutigen Dienstags soll die Energieversorgung in Georgien vollständig wiederhergestellt werden. (RIA)

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