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05-04-2006 Verschiedenes
Verwendung von Stammzellen in medizinischer Praxis Russlands weiterhin verboten
Der russische Gesundheitsminister Michail Surabow sieht keine Gründe für die Aufhebung des Verbotes der Verwendung von Stammzellen in der medizinischen Praxis.

Die Nutzung von Stammzellen sei weiterhin verboten, sagte der Minister am Mittwoch in der Staatsduma auf die Frage eines Abgeordneten, inwieweit die Nutzung von Stammzellen zur Behandlung von Patienten in Russland reglementiert sei.

"Die wissenschaftlichen Forschungen in diesem Bereich sollen weitergehen. Was die Nutzung von Stammzellen in der medizinischen Praxis betrifft, so gibt es gegenwärtig keine Gründe dafür, deren Verwendung im praktischen Gesundheitswesen zu empfehlen", so Surabow.

Stammzellen sind in den sich ständig erneuernden Geweben enthalten und können sich in verschiedenen Richtungen entwickeln. Die Stammzellen sichern die Wiederherstellung von Gewebe beim Tod eines Teils der Zellen. Zurzeit werden wissenschaftliche Arbeiten zum Züchten von Organen aus Stammzellen eines Menschenembryos geführt.

Mehrere Abgeordnete fragten ferner den Chefhygienearzt Russlands, Gennadi Onischtschenko, nach der Reglementierung der Herstellung und dem Umlauf genetisch modifizierter Produkte auf dem Binnenmarkt Russlands. "Das im Land geltende Genehmigungssystem berechtigt das Bestehen genetisch modifizierter Produkte auf dem Markt und steht im Einklang mit den internationalen Forderungen", sagte Onischtschenko.

Der Mediziner sieht eine Gefahr darin, dass Russland "in diesem Bereich hinter den hochentwickelten Ländern hoffnungslos zurückbleibt." Nach Ansicht des Chefhygienearztes ist es eine Hauptaufgabe des Staates, eine strenge Aufsicht über die genetisch modifizierten Produkte, insbesondere importierte, auszuüben. [ RIA Novosti ]

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