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16-12-2003 Verschiedenes
Suche nach Entführern in Dagestan geht weiter
( MOSKAU ) Die Extremisten, die am vergangenen Montag Geiseln in der Siedlung Schaury entführten, waren in Dagestan /russische Teilrepublik im Nordkaukasus/ aus Tschetschenien eingeschleust worden, teilte der Vorsitzende der Volksversammlung Dagestans Muchu Alijew RIA "Nowosti" telefonisch mit.

Dabei wies er die Äußerungen kategorisch zurück, denen zufolge die Extremisten von Georgien aus eingedrungen sein sollen. Gegenwärtig seien alle Engpässe im Gebirge mit tiefem Schnee bedeckt und unpassierbar, erläuterte Alijew.

„Nach Berichten von Ortsbewohnern sprachen die Extremisten mit ihnen auf Russisch und miteinander auf Tschetschenisch", sagte er weiter.

Laut ihm gebe es gegenwärtig keine gute Verbindung mit dem Rayon Zuntinski, die erhaltenen Informationen seien widersprüchlich. Deshalb liegen keine genauen Angaben über die Anzahl der am Montag entführten Geiseln und die zahlenmäßige Stärke der Banditen vor. Es könne sich um 30 bis 50 Banditen handeln.

Die Extremisten, die am Montag Schaury besetzt hatten, ließen am gleichen Tag alle Geiseln wieder frei, bestätigte Aijew.

Nachdem die Extremisten Schaury verlassen hatten, wurden sie gegen 23.00 Uhr am Montag in zwei Kleindörfern - Galatli und Berich - geortet. „Ehe dort die Einheiten des Innenministeriums und des Grenzschutzes zusammengezogen wurden, ließen sie alle Geiseln frei und zogen sich zurück", informierte der Vorsitzende der Volksversammlung Dagestans.

Hierbei wies er auch Informationen als falsch zurück, laut denen die Extremisten am Dienstag mehrere Siedlungen besetzt haben sollen.

„Im Rayon ist ein massives Aufgebot von Militär konzentriert, das die Extremisten, sollten diese aufgespürt werden, einkesseln und vernichten soll", sagte Alijew. (RIA)

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