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21-07-2003 Verschiedenes
Weiter Unklarheit über Kobsons Einreiseverbot
(MOSKAU) Moskau ist mit den Erläuterungen Rigas zur Frage über die Unerwünschtheit der Einreise des berühmten russischen Sängers und Politikers Iossif Kobson in Lettland nicht zufrieden gestellt worden und behält sich das Recht auf Gegenmaßnahmen vor.
„Wir können die Gründe nicht verstehen, aus denen die Behörden Lettlands diesen bekannten Politiker, Abgeordneten der Staatsduma, als eine Person qualifiziert haben, die eine Gefahr für die Staatssicherheit und die öffentliche Ordnung Lettlands darstelle", sagte Alexander Jakowenko, amtlicher Sprecher des Außenministeriums Russlands auf einer Pressekonferenz in der RIA „Nowosti".


„Der Beschluß der lettischen Behörden über das Einreiseverbot für Kobson unter dem aus unserer Sicht absolut erdachten Vorwand trägt nicht zur Herausbildung der politischen Atmosphäre für eine aktive Entwicklung der gutnachbarlischen Beziehungen zwischen der RF und der Lettischen Republik bei", sagte der Diplomat.

bei russland.RU
• Aufhebung des Einreiseverbotes für Kobson gefordert (8.7.2003)
Kobson war nach Lettland von den Organisatoren des Internationalen Wettbewerbs der jungen Interpreten „Neue Welle" als Ehrengast eingeladen worden. Ihm wurde jedoch das Einreisevisum verweigert, denn das lettische Parlament hatte befunden, dass Kobson eine Gefahr für die Sicherheit und öffentliche Ordnung Lettlands heraufbeschwöre. Dabei stellen die Beobachter in Riga fest, dass die Visaverweigerung die Rache der lettischen Behörden an Kobson für einige seiner Äußerungen während des vorangegangenen Aufenthalts in der Republik in diesem Mai ist. Damals hatte er seiner Besorgnis über die Schmälerung der Rechte der russischspracigen Einwohner Lettlands und geringschätzige Einstellung der Behörden des Landes zu den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges Ausdruck gegeben.
Korr. der RIA „Nowosti"

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