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04-12-2003 Verschiedenes
Georgiens Botschaft in London hat weder Beresowski, noch Jelenin Visum erteilt
( LONDON ) Georgiens Botschaft in London hat weder Boris Beresowski, noch Platon Jelenin ein Visum erteilt.
Wie RIA „Nowosti" in der geogischen Botschaft in London erfuhr, habe diese „kein georgisches Visum auf den Namen Platon Lebedew erteilt". Die Botschaft hatte auch keinen Antrag unter diesem Namen auf die Ausstellung eines Visums erhalten.


Damit nahm Georgiens Botschaft Stellung zu den Worten von Schalwa Londaridse, Leiter des Presezentrums der Grenzschutzbehörde, laut denen Beresowski an der Grenze Dokumente vorgelegt hätte, die auf den Namen Platon Jelenin ausgestellt worden waren und ein in London erteiltes Visum enthalten hatten.

bei russland.RU
• Beresowski unter fremden Namen in Georgien (3.12.2003)
• BERESOWSKI BEHAUPTET, DASS IHM DER PASS AUF FREMDEN NAMEN VON DER REGIERUNG GROSSBRITANNIENS AUSGESTELLT WORDEN SEI (Ticker 3.12.2003)
Zugleich ist die Herkunft des Dokuments, mit dem Boris Beresowski in Georgien einreisen durfte, noch nicht völlig klar.

Wie Beresowski am Mittwoch im Sender „Echo Moskwy" behauptete, hätten gerade Großbritanniens Behörden ihm „Dokumente mit verschiedenen Familiennamen", u.a. auch mit dem Namen Platon Jelenin, ausgehändigt. Diese Information wurde auch von Schalwa Londaridse bestätigt. Wie er sagte, hätte der russische Unternehmer „einen im Juli 2003 ausgestellten britischen Pass". Zu diesem Zeitpunkt war aber die Gerichtsverhandlung über Russlands Antrag auf die Auslieferung Beresowskis im britischen Gericht noch nicht abgeschlossen. Diese ging erst im September nach der Erteilung des politischen Asyls in Großbritannien zu Ende.

Das Innenministerium Großbritanniens dementierte Informationen, laut denen Boris Beresowskis Reisepapiere mit einem fremden Namen erteilt werden konnten. „Großbritanniens Innenministerium praktiziert eine Erteilung von mehreren Pässen bzw. anderen Reisedokumenten mit verschiedenen Namen an ein und dieselbe Person", erklärte ein Sprecher des Pressedienstes des Ministeriums gegenüber RIA „Nowosti".

„Wenn eine Person den Asylantenstatus in diesem Land bekommt, aber noch kein Bürger dieses Landes geworden ist, bekommt er das Recht, ins Ausland zu reisen, zugleich bekommt er aber nicht den britischen Pass, sondern ein Reisedokument in Übereinstimmung mit der Konvention 1951", hieß es. (RIA)

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