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24-11-2003 Verschiedenes
32 Tote bei Brand in Moskauer Studentenwohnheim
( aktualisiert )32 Studenten sind am frühen Montagmorgen bei einem Brand in einem Moskauer Studentenwohnheim ums Leben gekommen, wie ein Sprecher des Ministeriums für Katastrophenhilfe mitteilte.

Nach Aussagen der Feuerwehr handelt es sich bei den Toten um Studenten aus China, Bangladesch, Vietnam und mehreren afrikanischen Staaten.

Die Opfer waren zwischen 17 und 30 Jahre alt. Mehr als 80 weitere Bewohner des Hauses wurden verletzt.

200 Studenten retteten sich gerade noch rechtzeitig ins Freie nachdem gegen 2 Uhr 30 Moskauer Zeit das Feuer im Wohnheim der Universität der Völkerfreundschaft im Südwesten der Stadt ausgebrochen war, wie die russische Nachrichtenagentur RIA-Nowosti unter Berufung auf Feuerwehrleute meldete.

Als die Feuerwehr am Brandort eintraf, habe bereits eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern auf zwei Etagen in Flammen gestanden, hiess es. Einige Studenten seien bei dem Versuch verletzt worden, sich durch einen Sprung aus dem Fenster vor dem Feuer zu retten.

Doch mindestens 28 ihrer Kommilitonen schafften es nicht mehr und starben in den Flammen.

„Aus dem Gebäude wurden 28 Tote geborgen, weitere drei wurden vor dem Gebäude entdeckt, ein weiterer starb im Ambulanzwagen", sagte der Sprecher der Hauptverwaltung des Innern der Stadt Moskau, Kirill Masurin.

Zwar haben die Ermittlungen zur Brandursache gerade erst begonnen, aber die Feuerwehr hält auch Brandstiftung für möglich wie die Nachrichtenagentur ITAR-TASS meldete.

An der Universität der Völkerfreundschaft, zu der das Wohnheim gehört, sind vor allem Studenten aus Entwicklungsländern eingeschrieben.

Sie war zu Sowjetzeiten unter dem Namen Universität Patrice Lumumba gegründet worden und galt als Kaderschmiede für befreundete Staaten der UdSSR.(gg/.RU)

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