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30-10-2003 Verschiedenes
Russische Rakete mit japanischen Satelliten gestartet
( PLESSEZK ) Eine leichte russische Träterrakete der „Rockot"-Klasse mit dem japanischen Forschungssatelliten SERVIS-1 an Bord ist am Donnerstag vom nordrussischen Raumbahnhof Plessezk gestartet. Die Rakete hob um 14.43 Uhr MEZ ab, teilten die Weltraumkräfte Russlands mit. Zuvor war der Start auf Mittwoch geplant worden, musste aber wegen ungünstiger Wetterbedingungen im Raum von Plessezk um 24 Stunden verschoben werden.

SERVIS ist die Abkürzung für „Space Environment Reliability Verification Integrated System". Das Programm, das den Start von zwei Satelliten (SERVIS-1/-2) in 2003 und 2006 umfasst, wird vom Japanischen Institut für unbemannte Raumfahrt-Experimente USEF mit Sitz in Tokyo geführt. USEF hat die Satelliten im Auftrag der japanischen Organisation für Neue Energien und Industrielle Technologie-Entwicklung NEDO konstruiert. Mitsubishi Electric Corporation ist für die Fertigung und Test von SERVIS-1 verantwortlich. Ziel der SERVIS-1-Mission ist die Erprobung industrieller Komponenten unter Weltraumbedingungen. Der Raumapparat mit einem Gewicht von 840 Kilogramm wird auf eine solar-synchrone Umlaufbahn mit 1000 Kilometer Höhe und einem Neigungswinkel von 99,5 Grad befördert.

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Russland startet heute Rockot-Trägerrakete (29.10.2003)
Die leichte russische Trägerrakete „Rockot" ist eine vom russischen Raumfahrtunternehmen Chrunitschew umgebaute ballistische Interkontinentalrakete SS-19 (NATO-Code: „Stiletto"). Alle kommerziellen Starts der „Rockot"-Raketen werden vom russisch-deutschen Gemeinschaftsunternehmen EUROCKOT vorgenommen. Gesellschafter des Joint Ventures sind Chrunitschew mit 49 Prozent der Anteile und der Europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS Space Transportation (51 Prozent). Für 2004 sind zwei weitere kommerzielle Starts von „Rockot"-Raketen geplant. (RIA)

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