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30-10-2003 Verschiedenes
Russland und UNO besorgt über Afghanische Drogengefahr
( MOSKAU ) Das Büro der Vereinten Nationen für Drogenkontrolle und Verbrechensverhütung (ODCCP) und das Staatliche Komitee für Drogenkontrolle Russlands wollen den „Sicherheitsgürtel" rund um Afghanistan festigen.
Der Vorsitzende des russischen Anti-Drogen-Komitees, Viktor Tscherkessow, hat sich diese Woche in Moskau mit dem ODCCP-Exekutivdirektor Antonio Maria Costa, Vize-UNO-Generalsekretär, getroffen.


Zum Abschluss ihrer Verhandlungen wurde beschlossen, Dokumente zur Grenzzusammenarbeit mit GUS-Staaten im Bereich der Festigung des „Sicherheitsgürtels" rund um Afghanistan auszuarbeiten, geht aus einer Mitteilung der PR-Verwaltung des russischen Anti-Drogen-Komitees hervor. „Die Mitgliedstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit können hier eine positive Rolle spielen", meinten die Teilnehmer des Treffens.

Beide Seiten äußerten sich besorgt über die Drogengefahr, die von Afghanistan ausgeht.

Hauptergebnis des Treffens war die Ausarbeitung der gemeinsamen Herangehen an die Aufnahme eines direkten Zusammenwirkens zwischen dem russischen Anti-Drogen-Komitee und dem UN-Büro für Drogenkontrolle und Verbrechensverhütung im Kampf gegen die Drogengefahr.

Mit diesem Treffen wurde die Arbeit weitergeführt, die im September 2003 beim Besuch Tscherkessows beim ODCCP-Hauptquartier in Wien in die Wege geleitet worden war. Eines der Themen dieses Besuches war die Bekämpfung des Heroinschmuggels aus Afghanistan nach Russland, so die Mitteilung.

Darüber hinaus hätten das Anti-Drogen-Komitee und das ODCCP-Büro bei einer Anti-Drogen-Konferenz in Dublin , an der mehr als 30 Staaten (Pompidou-Gruppe) teilgenommen hatten, Mitte Oktober ihre einheitliche Position bekundet. Damals traten beide Seiten gegen jede Liberalisierung der Gesetze im Bereich des Drogenhandels auf.(RIA)

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