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22-10-2003 Verschiedenes
Wissenschaftler aus Russland wurde Preisträger von NATO-Programm
( MOSKAU ) Der russische Wissenschaftler Andrej Laritschew wurde zum Preisträger des NATO-Programms zur Förderung der Partnerschaft auf dem Gebiet der Wissenschaft.
Das Moskauer NATO-Informationsbüro teilte der RIA „Nowosti" am Dienstag mit, dass der Wissenschaftler im Institut für Laser- und Informationstechnologien der Russischen Akademie der Wissenschaften arbeitet /in Schatura, Moskauer Gebiet/.


Auch Leonard Otten aus der Kestrel Corporation /Albuquerque, New-Mexico, USA/ wurde zum Träger dieses Preises.

Die Wissenschaftler wurden für ihre Arbeit an der Entwicklung eines neuen Systems ausgezeichnet, das es erlaubt, Bilder zur Untersuchung der Netzhaut des menschlichen Auges von sehr hoher Auflösung zu erstellen. Die Arbeit wurde auf der Basis von Fördermitteln des NATO-Programms „Wissenschaft für den Frieden" durchgeführt.

NATO-Generalsekretär Lord Robertson wird den Wissenschaftlern den Preis am 22. Oktober persönlich während einer Zeremonie im Hauptquartier der Allianz in Brüssel überreichen, heißt es in der am Dienstag von der RIA „Nowosti" erhaltenen Mitteilung. Die Prämie beträgt 10 000 Euro für jeden Preisträger. Das Geld soll für die Unterstützung der weiteren Forschungstätigkeit verwendet werden. Die Wissenschaftler erhalten außerdem einen Kristallpokal und ein Zertifikat.

Die Bildqualität in dem von Laritschew und Otten entwickelten System erlaubt es, erstmals im lebendigen Menschenauge Besonderheiten zu zeigen, die bisher nur in präparierten Organen zu beobachten waren. „Eine breite Palette von Augenkrankheiten, die die Hauptursachen für die Schwächung des Sehvermögens oder sogar für dessen Verlust sind, können jetzt klinisch untersucht werden", steht in der Mitteilung.

Unter den Ergebnissen, die die Wissenschaftler erreicht haben, sind besonders die folgenden beiden hervorzuheben: Erstens wurden ehemalige militärische Forschungen und Technologien russischer Wissenschaftler für zivile Zwecke verwendet. Zweitens hat das neue Gerät ein großes Anwendungspotential auf dem Gebiet der Biometrik. Dadurch wird auf dem Gebiet der Sicherheit und des Kampfes gegen den Terrorismus eine höchstgenaue Personenidentifizierung möglich, betont das NATO-Informationsbüro.

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