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Luftfahrtkatastrophe August 2004

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Das Stadtgericht von Domodedowo verurteilte die beiden Angeklagten im Verfahren wegen der Terrorakte in den Flugzeugen Tu-134 und Tu-154 im vergangenen Jahr zu je achtzehn Monaten Freiheitsentzug, berichtet der RIA-Nowosti-Korrespondent aus dem Gerichtssaal.
Armen Arutjunjan, einer der Angeklagten im Verfahren "Terrorakte in den Flugzeugen Tu-134 und Tu-154 im Sommer 2004", bekannte sich teilweise schuldig. Er hatte nämlich Schiebergeschäfte mit Flugkarten gemacht und den Terroristinnen geholfen, diese zu erwerben.
Im Zusammenhang mit dem Doppelanschlag auf zwei russische Passagierflugzeuge im August ist ein russischer Polizeioffizier verhaftet worden. Der Verdächtige sei zunächst gemäß der Anti-Terror-Gesetzgebung für 30 Tage in Haft genommen worden, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch. In diesem Zeitraum werde die Anklageschrift vorbereitet.
Drei Wochen nach dem Doppel-Anschlag auf zwei russische Passagierflugzeuge hat die zuständige Untersuchungskommission am Mittwoch bestätigt, dass es sich um "Terroranschläge" handelte. Die nahezu zeitgleichen Abstürze der beiden Maschinen seien "von Sprengsätzen in den Passagierräumen" ausgelöst worden, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax den Leiter der Kommission, Verkehrsminister Igor Lewitin.
„Die Abstürze der Flugzeuge vom Typ Tupolew-134 und Tupolew-154 vom 24. August 2004 sind durch die im Flug erfolgte Zerstörung der Flugzeugkonstruktionen infolge der Einwirkung von Sprengladungen in den Fluggasträumen verursacht worden", sagte der Chef der Untersuchungskommission Russlands. Verkehrsminister Igor Lewitin.
Zwei Wochen nach dem doppelten Anschlag auf zwei russische Passagierflugzeuge hat die Polizei in Moskau nach eigenen Angaben zwei Verdächtige festgenommen. Wie die russischen Nachrichtenagenturen am Dienstag meldeten, ist unter ihnen ein Mann, der zwei Selbstmordattentäterinnen beim Umgehen der Sicherheitskontrollen geholfen haben soll.
Bei der Untersuchung des Wracks der abgestürzten Tu-134-Maschine, die sich auf dem Weg von Moskau nach Wolgograd befand, wurde festgestellt, dass der Absturz von einer Explosion im Heck verursacht worden war.
Die Sprengsätze wurden an der Tu-134 und an der Tu-154 schon am Boden angebracht, und möglicherweise taten das Leute vom technischen Personal. Diese Einschätzung traf der Oberbefehlshaber der Luftstreitkräfte, Wladimir Michailow.

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